Kostenlos CCTV-Layout für Schulen CCTV-Designtool
Schulen sind dicht besucht und mit Datenschutzpflichten belegt. Dieses Layout deckt Eingänge, Flure, Perimeter und Parkplätze mit Kameras dort ab, wo sie helfen — niemals in Klassenzimmern, Umkleiden oder Toiletten.
16-48
Typische Kameraanzahl
3,000-8,000 sqm
Typische Fläche
Datenschutz: Klassenzimmer und Toiletten sind tabu
Herausforderung
Empfohlene Kamerazonen
| Zone | Kameratyp | Anz. | Hinweise |
|---|---|---|---|
| Haupteingang / Empfang | Bullet / IR | 4-8 | Eine Bullet-Kamera am Zugang (gesichtslesbar auf 5 m) plus eine Dome-Kamera im Empfang für den Blick auf die Ausweisabholung. |
| Flure und Treppenhäuser | Dome / Corridor Mode | 6-16 | Korridor-Modus-Dome alle 20–25 m, plus eine an jeder Treppenhauskurve — erfasst Bewegung, ohne Klassenzimmer zu beeinträchtigen. |
| Lobbys und Versammlungssäle | Dome / Fisheye | 2-6 | Fisheye- oder 360°-Dome am Scheitel — erfasst den ganzen Saal in einem Stream ohne tote Winkel. |
| Parkplatz und Hol-/Bringzone | Bullet / LPR | 2-8 | Bullet mit ANPR am Einfahrtstor, plus IR-Bullets zur Abdeckung von Fußgängerüberwegen und Fahrradständern. |
| Schulhof und Sportplatz | PTZ / Bullet | 2-10 | Langreichweiten-PTZ an der Gebäudeecke oder zwei feste Bullets, die gegenüberliegende Enden des Platzes abdecken. |
Wichtige Herausforderungen für
Datenschutz: Klassenzimmer und Toiletten sind tabu
Die meisten Schutzregelungen verbieten Kameras in Klassenzimmern, Umkleiden und Toiletten. Planen Sie die Abdeckung von Fluren und Eingängen, niemals der Räume selbst — und dokumentieren Sie die Richtlinie.
Außenbereich: Schulhöfe, Sportplätze, Perimeter
Offenes Gelände setzt Kameras Wetter, Sonnenblendung und Ballwürfen aus. Verwenden Sie wetterfeste IK10-Gehäuse und richten Sie Kameras mit der Sonne im Rücken aus, nicht davor.
Vandalismus: Kameras in erreichbarer Höhe
Alles unter 3 m wird beschmiert, besprüht oder abgerissen. Verwenden Sie vandalismusgeschützte (IK10) Domes bündig montiert oder versetzen Sie Kameras auf 3,5–4 m und akzeptieren Sie eine engere Gangabdeckung im Gegenzug.
Personendichte in den Pausen
200 Schüler bewegen sich in 90 Sekunden durch einen Flur — einzelne Personen verschwinden im Strom. Verwenden Sie höhere Bildraten (mind. 25 fps) und 4 MP+ Auflösung, damit einzelne Gesichter lesbar bleiben.
Profi-Tipps für
Mindestens 3,5–4 m Montagehöhe an Außenwänden — alles darunter wird innerhalb eines Schulhalbjahrs vandaliert.
Richten Sie Flurkameras LÄNGS des Flurs aus, nicht quer — der Korridor-Modus (9:16) liefert die 2-3-fache Pixeldichte auf Gesichtern.
Dokumentieren Sie eine schriftliche CCTV-Richtlinie und bringen Sie an jedem Eingang sichtbare Beschilderung an — unter den meisten Datenschutzregimes vorgeschrieben.
Vermeiden Sie es, Kameras auf benachbarte Wohnimmobilien zu richten — viele Regelungen werten dies als Verstoß gegen den Personendatenschutz.
Begrenzen Sie die Speicherdauer auf 7–30 Tage, sofern kein Vorfall protokolliert wurde — übermäßige Speicherung ist die häufigste Beanstandung in Schul-CCTV-Audits.
Häufig gestellte Fragen
Dürfen wir Kameras in Klassenzimmern installieren?
In den meisten Rechtsordnungen nein. Das britische ICO, das polnische UODO, die deutsche DSGVO-Aufsicht und die französische CNIL bewerten kontinuierliche Klassenzimmerüberwachung als unverhältnismäßig. Kameras an Klassenzimmertüren, die die Schwelle abdecken, sind in der Regel akzeptabel — innerhalb des Raums nicht.
Wie viele Kameras benötigt eine typische weiterführende Schule?
16–32 für eine Schule mit 600–1.200 Schülern. Grob: 2–4 Eingang, 8–16 Flur/Treppe, 2–4 Lobby/Saal, 2–4 Parkplatz, 2–4 Perimeter/Schulhof. Multiplizieren Sie mit ~1,5 für weitläufige Campus-Layouts mit mehreren Gebäuden.
Welche Aufnahmespeicherdauer ist angemessen?
14–30 Tage sind Standard. Die meisten Datenschutzregelungen verlangen, dass Sie die Speicherung rechtfertigen — „falls etwas passiert“ reicht nicht. Stellen Sie ein Standardfenster von 14 Tagen ein und verlängern Sie es nur bei dokumentierten Vorfällen.
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